Unsere Auslandstutoren

Unsere Auslandstutoren haben bereits eine längere Zeit im Ausland verbracht und beraten euch gerne, falls ihr auch Interesse an einem Auslandsjahr habt.

 

Schreibt einfach eine Email an auslandstutoren@coppernicus.de oder sprecht uns an!

Florians Austauschjahr in den USA

Name: Florian Neumann (Abi 2015)
Ort, Land: Albuquerque, New Mexico, USA
Zeitraum: 2011/12
Organisation: YFU


In dem Schuljahr 2011/2012 war ich für 10 Monate in den USA. Meine Gastfamilie  wohnt Albuquerque im Bundesstaat New Mexiko. Ich bin auf die Idee gekommen in die Vereinten Staaten zu fahren, weil Freunde von mir dieses einige Jahre vorher gemacht haben. Den Beiden hat es damals sehr gut gefallen. Da stand für mich fest: Das machst du auch!  Zeitgleich mit mir haben noch 3 andere Freunde  ein Auslandsjahr absolviert und auch diese waren begeistert. Bei jedem verläuft ein Auslandsjahr anders, jeder hat seine eigenen Erlebnisse  und kann seine eigene Geschichte erzählen. Das macht so ein Auslandsjahr so spannend. Ich würde es jederzeit wieder machen. Noch heute habe ich Kontakt zu meiner Family und ich plane nach dem Abitur meine Family zu besuchen.
Ich hatte sehr viel Glück mit meiner Familie, sie war sportlich aktiv, hatte ein nettes Haus in dem ich ein eigenes Zimmer hatte. Das Beste war aber, dass sie einen Heißluftballon besaß.

So bin ich einige Male während meines Aufenthalts auch Heißluftballon gefahren und konnte an dem weltgrößten Ballonfestival in Albuquerque teilnehmen. Bei dieser Ballon Fiesta steigen mehrere 100 Ballons gleichzeitig auf. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen.  Auch habe ich fast alle Verwandten meiner Familie kennen gelernt.  Die Großeltern aus Michigan, die zur Balloon Fiesta in Albuquerque gekommen waren und mit denen wir im Winter zum Skilaufen gefahren sind.

Die anderen Großeltern haben in Florida gewohnt und die haben wir zu Weihnachten besucht. So konnte ich das erste Mal Weihnachten am Strand und in kurzen Hosen feiern. Mit meiner Großmutter habe ich dort auch das Kennedy Space Center besucht.

Die Schule in Albuquerque war komplett anders als unser Copp. Wir lernen hier doch einiges mehr und unser Anspruch an Schule ist um einiges höher. Aber trotzdem habe ich im Umgang mit Menschen sehr viel gelernt. Besonders hat mir in der Schule gefallen, dass ich diesen Schools Spirit miterleben konnte, viel Sport machen durfte und an der Graduation Zeremonie teilgenommen habe.

Emilys Aufenthalt in Frankreich

Name: Emily Bruns
Klasse: Q2a
Ort, Land: Fontainebleau, Frankreich
Zeitraum: September – Ende Dezember 2013 (4 Monate)
Organisation: Brigitte Sauzay Programm

Ich wollte schon immer ins Ausland gehen - am liebsten in ein englischsprachiges Land oder nach Frankreich. Normalerweise sind Auslandsaufenthalte ziemlich teuer. Deshalb hab ich mich um so mehr gefreut, als meine Französischlehrerin einen Zettel ausgeteilt hat, auf dem ein Franzose sich vorgestellt und geschrieben hat, dass er gerne für drei Monate nach Deutschland kommen würde. Das Programm, über das er sich bewarb, heißt Brigitte-Sauzay-Programm und ist komplett kostenfrei. Dieses Programm ermöglicht es deutschen Schülern, für eine Zeitspanne von drei Monaten (bzw. sechs Monaten mit dem Voltaire-Programm) nach Frankreich zu gehen und dort die französische Schule zu besuchen. Im Gegenzug kommt ein Franzose für die gleiche Zeit in die eigene Familie.

Als Jules, mein Austauschpartner, dann da war, ist er mit in meine Klasse gekommen. Zum Glück haben wir uns gut verstanden und so verging die Zeit sehr schnell.
Bevor ich dann Ende August 2013 nach Frankreich geflogen bin, kam mir ein dreimonatiger Aufenthalt extrem lang vor – doch bei der Rückkehr nach Deutschland fand ich, dass es viel zu schnell vorbei gegangen war.

In Frankreich angekommen wurde ich herzlich von Jules, seiner Schwester und seinen Eltern begrüßt. Meine Gastfamilie lebt in Fontainebleau, einer schönen Kleinstadt ganz in der Nähe von Paris. Am 3. September war mein erster Schultag in der französischen Schule. Ich hatte Glück, das Trimester mit meinen anderen Klassenkameraden zusammen zu starten, so war ich nicht die Neue und es kannte sich noch nicht jeder. Ich hatte drei Mal pro Woche von 8h30 bis 17h, ein Mal bis 15h und zwei Mal bis 12h30 Unterricht. Sogar am Samstag! Ich habe regulär am Unterricht teilgenommen und auch Arbeiten mitgeschrieben, was mir geholfen hat, mich sowohl im Sprechen als auch schriftlich zu verbessern. Mittags habe ich mit Freuden in der Kantine oder in der Stadt (das Kantinenessen war nicht sehr lecker) gegessen. In meiner Freizeit habe ich viele Ausflüge mit meiner Gastfamilie gemacht oder mich mit Freunden getroffen.
Anfangs hatte ich ein wenig Hemmungen zu sprechen - es ist doch was anderes, mit Muttersprachlern als bloß im Französischunterricht zu sprechen – doch das hat sich schnell wieder gelegt. Was die Sprache angeht habe ich gelernt, freier und vor allem französischer zu reden.

Ich kann es wirklich jedem, der sich für Sprachen und andere Kulturen interessiert, empfehlen, ins Ausland zu gehen. Selbst wenn einem drei bzw. sechs Monate oder sogar ein ganzes Jahr viel erscheinen mögen, ist es eine tolle Erfahrung. Deswegen habe ich meinen Aufenthalt von ursprünglich drei auf vier Monate verlängert. Man lernt einfach neue Leute und eine andere Kultur kennen und wird viel selbstständiger.
Mit meiner Gastfamilie sowie mit ein paar französischen Freunden habe ich noch immer viel Kontakt. In den Sommerferien werde ich sie in Frankreich besuchen. Ich würde jederzeit wieder ins Ausland gehen.