JUNIOR - Schüler erleben Wirtschaft

Wirtschaft ist ein spannendes Thema, für das sich immer mehr Schülerinnen und Schüler interessieren. Wer frühzeitig lernt, was sich hinter Begriffen wie Bilanz, Gewinn oder Marketing verbirgt, weiß schneller, worauf es in der Wirtschaft ankommt.

Die bundesweiten JUNIOR-Programme bieten Schülern die Möglichkeit, für ein Schuljahr ein eigenes Schülerunternehmen zu gründen. Neben Materialien, die zur Verfügung gestellt werden, berät und betreut die Geschäftsstelle die Schülerfirmen, organisiert Veranstaltungen und vermittelt Kontakte zu Unternehmen und Schulen in ganz Europa.

Für mehr Informationen zum Projekt könnt Ihr oben das Logo anklicken.

 

 

AG Projekt Junior am Copp: Junge Unternehmer initiieren - organisieren - realisieren

Seit 15 Jahren beteiligt sich das Coppernicus-Gymnasium am Projekt Junior. 10 – 18 Schüler ab Klasse 9 entwickeln eine Geschäftsidee und gründen ein Unternehmen an der Schule. Um die Kapitalbeschaffung müssen sich die Mitarbeiter selbst bemühen und zwar durch den Verkauf von Anteilsscheinen an ihrem Unternehmen. Hier gilt es, die Geschäftsidee bzw. das Produkt überzeugend zu verkaufen.

 

Dabei haben sich die Jungunternehmer  - wie im realen Wirtschaftsleben – an bestimmte Regeln und Abläufe zu halten. Sie verstehen wirtschaftliche Zusammenhänge besser und sie entwickeln Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Teamarbeit und Eigeninitiative.

 

Lohnzahlungen, Bilanzierung, die Abführung von Steuern und Sozialabgaben, die Einberufung von Generalversammlungen und die Erstellung eines Geschäftsberichtes gehören zum Unternehmensalltag. Die Schüler sind für ihr Unternehmen selbst verantwortlich. Sie wählen ihre Unternehmensführung und legen die Unternehmensstrategie fest. Beratend stehen ihnen Paten aus Schule (derzeit Frau Dr. Dähn und Herr Neumann) und Wirtschaft zur Seite.

 

Das in Trägerschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft (www.juniorprojekt.de) geführte Projekt ist jeweils auf ein Schuljahr begrenzt. Das Kapital des Unternehmens einschließlich der möglicherweise erzielten Dividende wird dann an die Anteilseigner ausgeschüttet.

 

Mit vier Landessiegen, mehreren zweiten Plätzen und einem dritten Platz beim Bundeswettbewerb ist das Coppernicus-Gymnasium die Schule mit den meisten Auszeichnungen. Außerdem tragen wir seit zwei Jahren das Gütesiegel „Junior-Premium Schule“.

 

Wir wünschen unseren beiden derzeitigen Junior Unternehmen, dass sie an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen können.

 

Norbert Neumann

 

2016 - WoodReloaded und Recility

Unsere diesjährigen Junior Unternehmen Recility und WoodReloaded stellen die ökologische Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Geschäftsidee. Aus recyceltem Holz und alten Kronkorken werden Kleinmöbel (Recility), aus Holzabfällen werden USB Sticks (WoodReloaded) hergestellt. Beide Unternehmen fertigen ihre Produkte überwiegend in Handarbeit an, sodass jedes Stück ein Unikat ist.

Wer mehr über die Jungunternehmer erfahren möchte oder sogar Angebote aus dem Sortiment erwerben will, sollte deren Website besuchen.

www.recility.jimdo.com (Kontakt: recility.junior@gmail.com)

und www.woodreloaded.de.    

 

 

WoodReloaded gewinnt die nationale GEP Challenge

Unser diesjähriges Junior Unternehmen WoodReloaded setzte sich gegen starke

bundesdeutsche Konkurrenz durch und gewinnt die nationale GEP Challenge (Global

Enterprise Project). In einem gesonderten Wettbewerb überzeugte unser Unternehmen die

Jury mit ihrer Idee eine digitale Zeitung für Jedermann zu kreieren. Die Bereitstellung

passender Endgeräte sowie die Berücksichtigung der vier P des Marketings standen bei der

Idee im Mittelpunkt.

Vier Mitarbeiter von WoodReloaded fahren am 23. Juni 2016 nach Berlin und nehmen das

Zertifikat im Wirtschaftsministerium entgegen. Mit dem Sieg qualifizierte sich

WoodReloaded für den Europa Wettbewerb Ende August in Madrid. Dazu wünschen wir viel

Erfolg. (Ne)

Das ist Metallöko!

Wir sind 16 SchülerInnen aus dem 9. und 10. Jahrgang des Coppernicus-Gymnasiums in Norderstedt und arbeiten in diesem Schuljahr (2013-2014) im Rahmen des Projektes JUNIOR regelmäßig an unserer gemeinsamen Geschäftsidee. Wir vertreiben Windlichter aus eigener nicht-maschineller Herstellung mit einer Hamburger Skyline oder winterlichem Motiv. Auf Wunsch sind auch individuelle Motive möglich. Dabei verwenden wir nur gebrauchtes Blech, welches früher in Druckerpressen genutzt wurde. Der Preis beträgt 9,95€. Neben dem Ziel unseren Kunden mit unseren Windlichtern anzusprechen, achten wir stets besonders auf ein Gleichgewicht zwischen ökologischen und ökonomischen Werten. Wir versuchen nicht nur mit unserem Produkt zu begeistern, wir wollen Menschen erreichen und eine nachhaltige Denkweise vermitteln.

Intern sind wir in Marketing-, Verwaltungs-, Technik- und Finanzabteilung gegliedert. Unser Vorstandsvorsitzender fungiert als Koordinator. Das gesamte Unterfangen basiert auf dem eigenen Engagement jedes einzelnen. Hilfestellungen bekommen wir durch unseren Schulpaten und Lehrer Herrn Neumann, der schon mit vielen Juniorprojekten aus den vergangenen Jahren arbeitete. Unser Startkapital sicherten wir uns durch den Verkauf von 90 Aktien im Wert von 10€. Bekanntester Kapitalgeber ist der schleswig-holsteinische Umweltminister, Robert Habeck.

www.metalloeko.de

 

Ministerpräsident erwirbt Anteilsschein des JUNIOR-Unternehmens „Creative-Soap-Factory“

Am Donnerstag, den 27.2.2014, empfing Torsten Albig drei Vertreterinnen des Norderstedter JUNIOR-Unternehmens „Creative-Soap-Factory“ in der Staatskanzlei in Kiel. In dem über eine halbe Stunde währenden Gespräch in seinem Büro ließ sich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident genau erklären, was es mit einem JUNIOR-Unternehmen auf sich hat (nachzulesen unter www.juniorprojekt.de) und warum 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Coppernicus-Gymnasiums jetzt Seife herstellen und verkaufen. Die Atmosphäre war ungezwungen und wertschätzend, für alle Schülerinnen war es das erste Mal, einem hochrangigen Politiker im Gespräch so direkt gegenüber zu sitzen. Begleitet wurden sie von Ihrer Schulpatin Dr. Susanne Dähn.

Nachdem JUNIORprojekt-Vorstandsvorsitzende Karolina Schneider, Finanzleiterin Antonina Lampe und Marketingleiterin Amelie Hornburg mit viel Begeisterung , aber auch einiger Nervosität von ihrer Arbeit berichtet hatten, wollte Herr Albig gern wissen, ob die Damen sich denn vorstellen könnten, auch später mal ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dies wurde von allen bejaht, die Schwelle zur Verwirklichung eines solchen Projektes sei nun viel niedriger, erklärten die Jungunternehmerinnen. Auf die Frage, was das Wichtigste sei, was sie dort gelernt hätten, nannte Antonina die in einem JUNIOR-Seminar erworbenen Kenntnisse über Buchhaltung, Karolina die Herausforderung, alles zu organisieren, Konzepte und Zeitpläne zu erstellen und Amelie die Erfahrung, dass Teamarbeit sehr wichtig, aber oft eine schwierige Sache sei. Herr Albig war sehr angetan von dieser Haltung, zumal seiner Meinung nach diese Einstellung in Deutschland noch mehr gefördert werden sollte. Der „Deutsche an sich“ sei meist angestellt, auch mit Überzeugung, und noch lieber sei er Beamter. Unternehmertum sei das, was an vielen Stellen noch fehle, da könnten wir uns Beispiel an so vielen anderen Ländern nehmen und dieses Projekt sei ein guter Weg, die Ängste vor der Selbstständigkeit abzubauen.

Schließlich erkundigte sich der Ministerpräsident noch, für welche Profile sich die drei Schülerinnen denn entschieden hätten. Eine wird das gesellschaftswissenschaftliche Profil besuchen und die anderen Beiden haben sich für das sprachliche Profil entschieden. Da am Coppernicus-Gymnasium Chinesisch als neue Fremdsprache in der Oberstufe angeboten wird, wollte Herr Albig wissen, ob die Schülerinnen dies lernen wollten. Da sie jedoch schon seit der achten Klasse Spanischunterricht hatten, haben sich alle drei für Spanisch statt für Chinesisch entschieden. Daraufhin führte Herr Albig in einem kleinen Exkurs über die schnelle globale Entwicklung aus, dass sie Chinesisch wohl doch irgendwann würden lernen müssen, denn dort liege unter anderem der Markt der Zukunft. Er untermalte diese Einschätzung mit einem lebhaften Bericht seiner China-Erfahrungen und den zusätzlich erworbenen Kenntnissen über diese herausfordernde Sprache. Anschließend entwarf er noch rasch einen Plan, wie die hergestellte Seife auf dem chinesischen Markt platziert werden könne, womit er die Norderstedter Schülerinnen leicht erschreckte, die sich erst einmal den Herausforderungen der Oberstufe stellen müssen, bevor sie an so etwas denken. Auch sei das Projekt JUNIOR auf ein Schuljahr begrenzt.

Ministerpräsident Albig zeigte sich sehr interessiert am weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens und erwarb einen Anteilsschein der „Creative-Soap-Factory“, den er sofort bar bezahlte. Er wies darauf hin, dass er auf jeden Fall eine Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung erhalten wolle. Geschäftsführerin Karolina versicherte ihm, dass er selbstverständlich eine bekommen werde und schenkte ihm noch eine Seife in den Landesfarben und eine Seife mit seinem Namen im Material, die die technische Leiterin Anika Großkopf eigens für ihn entworfen und produziert hatte.

Nach dem abschließenden Gruppenfoto fuhren die Norderstedterinnen wieder zum Coppernicus-Gymnasium zurück, um eine sehr positive und motivierende Erfahrung reicher.

 

 

EconoMyLife auch europäische Spitze

Vier Mitarbeiter vom Team EconoMyLife zeigten bei der GEP (Global Enterprise Projekt), dass sie auch im europäischen Vergleich ganz vorne mit dabei sind. Am 25.05. trafen sich 68 SuS aus elf Ländern in Turin zu einem internationalen Wettbewerb. Zuvor hatte das Team „EconoMyLife“ den nationalen Vorentscheid für sich entschieden. Nele Heuer, Dana Lüdemann, Philipp Dahlke und Malte Nowatzky waren die deutschen Vertreter und repräsentierten auch unser Coppernicus-Gymnasium. Insgesamt hatten über 6000 SuS aus Europa um die begehrten Plätze für Turin gekämpft.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden unsere vier Starter in internationale Teams aufgeteilt. Keiner kannte also den anderen. Nach einer kurzen Aufwärmphase mit Creativity Exercises erwartete die Jungunternehmer die eigentliche Challenge:

Geschäftssprache war englisch. Dann ging es mit sehr viel Elan daran, die sehr komplexe Aufgabe zu lösen.

Wir freuen uns sehr, dass das Team Random Six mit Nele den zweiten Platz belegen konnte. Damit jedoch nicht genug. Dana und ihr Team Restudy konnten den Wettbewerb sogar für sich entscheiden und belegten den ersten Platz. Auch Malte und Philipp legten eine beherzte Performance hin und konnten sich platzieren. Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen.

 

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