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Mi 14.10.2015

Auf den Spuren der Römer

Lateinerfahrt der 8. Klassen nach Xanten

Vor ungefähr 2000 Jahren kamen die Römer an den Niederrhein. Dort entstand 100 n. Chr. dann auch die römische Stadt Colonia Ulpia Traiana. Heute sind davon leider nur noch die Fundamente zu sehen. Das Gestein der römischen Siedlung nutzte die Bevölkerung Xantens, in Nordrhein-Westfalen, nämlich zum Bau ihrer mittelalterlichen Stadt. Der Archäologische Park Xanten lässt heute nur noch erahnen, wie prächtig die römische Siedlung einst gewesen sein muss. Altertumsforscher haben bisher nur einen Bruchteil des 73 Hektar großen Geländes erforscht. Mancher Schatz schlummert da möglicherweise noch tief in der Erde.

Von der Rekonstruktion des Amphitheaters, des Hafentempels, der Handwerkerhäuser und der Herberge konnten sich im Rahmen der alljährlichen Lateinerfahrt gerade Schüler der achten Klassen überzeugen. Neben einer Führung durch Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum bot sich auch die Gelegenheit, Schreibtafeln herzustellen und im antiken Orcaspiel gegeneinander anzutreten. Im LVR-RömerMuseum sahen die Schüler dann Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke aus der ehemaligen Colonia. Dabei bestand die Möglichkeit, in die Rolle eines Legionssoldaten zu schlüpfen und einmal selbst (nahezu) 35 Kilogramm Marschgepäck zu schultern. Die Studienfahrt veranschaulichte das Leben der Römer, wie die Schüler es bisher größtenteils aus dem Unterricht kannten, und machte abermals Lust auf die Beschäftigung mit dem Fach Latein. (Eb)