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Fr 24.04.2015

Ein Hoch auf „unser Copp“

Festakt zum 50-jährigen Bestehen

Ein halbes Jahrhundert Coppernicus-Gymnasium, das feierte die Schulgemeinschaft heute bei strahlendem Sonnenschein. Das eigentliche Wiegenfest, nämlich der 13. April, lag in den Osterferien. Um mit der gesamten Schulgemeinschaft und möglichst vielen Gästen feiern zu können, hatte die Schulleitung den Termin daher kurzerhand in die Woche nach der unterrichtsfreien Zeit verlegt.

Entsprechend gut gefüllt präsentierte sich die Aula. Dort spielte sich der offizielle Auftakt zum Jubiläumstag ab. Schulleiterin Heike Schlesselmann verzichtete in ihrer Begrüßungsrede bewusst auf einen Rückblick auf die Schulgeschichte. Die sei ohnehin detailliert in der Chronik von Wolfgang Fuhrmann, dem dritten Schulleiter des Coppernicus-Gymnasiums (auch unter den Gästen), nachzulesen. Sie orientierte sich stattdessen am Hier und Jetzt und hob die Säulen der Schule, die Naturwissenschaften, das Europaprofil und das Kompetenzzentrum Begabtenförderung, hervor.

Sieglinde Huszak, ebenfalls ehemalige Schulleiterin des Coppernicus-Gymnasiums, überbrachte die Grußworte des Bildungsministeriums und betonte, dass sich die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte wie ein „Nachhausekommen“ anfühlte. Darüber hinaus beglückwünschten Thomas Bosse, Erster Stadtrat, Stefanie Nowatzky, Elternbeiratsvorsitzende, und Arne Krohn, Vorsitzender des Ehemaligenvereins, das „Copp“ zu seinem 50-jährigen Bestehen.

Zwischen den Grußworten traten Schülerinnen verschiedener Jahrgangsstufen an Mikrofon und Instrumenten auf. Wie am Vortag unterstrichen sie charmant die musikalische Ader der Schule. Beim anschließenden Sektempfang in der Mensa hatten die geladenen Gäste, darunter auch Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Gäste der französischen und polnischen Partnerschulen sowie zahlreiche ehemalige Lehrer und Schüler, dann die Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen.

Gegen 14 Uhr strömte auch die restliche Schulgemeinschaft durch die neu gestaltete Pausenhalle auf das Schulgelände und das Jubiläumsfest konnte beginnen. Einen Höhepunkt stellte dabei sicher der Auftritt der Lehrerband dar. War die Grundbesetzung im Kollegium schon etliche Monate vor dem Jubiläum durchgesickert, sorgte der Auftritt des stellvertretenden Schulleiters Christopher Randschau mit dem Udo Jürgens Hit „Aber bitte mit Sahne“ für eine echte Überraschung. Fehlte eigentlich nur noch Comedian Mike Krüger, der das Coppernicus-Gymnasium in den 60er Jahren besuchte und damals mit der Schülerband „Scourge“ für Furore sorgte.

Lehrer und Schüler präsentierten dann bis 17 Uhr sehenswerte Ergebnisse aus der Projektwoche im Oktober. Dazu gehörten beispielsweise eine Ausstellung selbst gebastelter Teleskope oder das Miniaturwunderland Norderstedt. Von Tombola über „Copp Dungeon“ bis hin zur Chemieshow war darüber hinaus für jeden Geschmack etwas dabei. Bei einem Fußballturnier traten Eltern, Lehrer und Schüler gegeneinander an, ehe das Jubiläum mit einem Treffen der Ehemaligen auf dem Osthof ausklang. (Eb)