MINT Pink

Nach langjährigen Planungen mit der Initiative NAT gibt es das MINT Pink-Programm nun auch für Norderstedt. Dieses Jahr konnten zum ersten Mal 10 Mädchen aus den 8. Klassen teilnehmen. Nach einer fulminanten Eröffnungsveranstaltung bei Philipps durften die Schülerinnen an der Hochschule Westküste in Heide in vier verschiedenen Laboren tätig werden. Es wurden Motoren gebaut, Fahrzeuge mit alternativen Energien betankt, Sensoren getestet und Töne digital umgesetzt. Es ergab einen spannenden Einblick, der unsere Mädchen ermutigt, neue Berufsperspektiven zu entdecken.

 

Qualitätskontrolle bei Jungeinrich

Im Rahmen der Kooperation mit Jungheinrich besuchen die Chemieprofilkurse regelmäßig das Unternehmen. Die Qualitätskontrolle sollte am 2. März unser Thema für unseren Besuch im  Norderstedter Werk werden. In unserem Fall war es ein sogenannter „Kettenspanner“, ein Teil des Gabelstaplers, der wesentlich ist für das Tragen und Heben des Gewichts. Zunächst gingen wir in den Werksbereich, um uns dort das Werkstück in einem Hochlader zeigen und seine Bedeutung erklären zu lassen. In zwei Gruppen schritten wir dann zur Analyse. Zuerst sollte im Werkstofflabor das Material geprüft werden. Uns wurde erklärt, welche Arten der Härteprüfung genutzt bzw. nicht genutzt wurden und was bei einer Spektralanalyse passiert bzw. wozu diese durchgeführt wird. Ein Mitarbeiter führte für uns die Spektralanalyse durch, bei der wir die Messergebnisse dann notieren konnten. Es war beeindruckend, mit was für einer Genauigkeit gemessen werden konnte und welche Zusätze sich in einem einfachen Stahlstück finden. Nach der Spektralanalyse ging es mit der Härteprüfung weiter. Hier erklärte man uns, warum wann welche Prüfmethode verwendet wird. Es wurden fleißig Fragen gestellt und konnten zur Genüge beantwortet werden. Hier durften wir die Messungen selbst durchführen. Unser Werkstück bestand beide Prüfungen. In einer kurzen Stärkungspause durften wir uns mit leckeren Bagels, süßen Köstlichkeiten und natürlich auch etwas zu trinken belohnen.
Danach besprachen wir verschiedene Stahltypen und die Ansprüche an einen Kettenspanner. Nun brauchten wir den unter den Bauplan des Kettenspanners. Anhand von diesem und dem eben erworbenen Wissen wurde uns die Aufgabe gegeben die Maße zu suchen, die für die Sicherheit bzw. für uns relevant waren. Schließlich sollten wir die uns hingelegten Kettenspanner vermessen und auf mögliche Abweichungen vom Bauplan untersuchen. Abschließend verglichen wir die Ergebnisse. Es war eine sehr entspannte Arbeitsatmosphäre, in der wir die Aufgaben lösen durften. Diesmal bestanden leider deutlich weniger Kettenspanner den Test.
Mit einer Abschlussrunde, in der wir Feedback geben konnte, ging der Besuch zu Ende. Insgesamt war es ein interessanter Einblick in die Bedeutung von Werkstoffen und die Qualitätskontrolle, aber auch in die damit verbundenen Berufsbilder im Unternehmen.
Liebe Firma Jungheinrich, wir danken Ihnen für diese Möglichkeit!

Die Q1b

 

 

„Mach Grün!“ Jugendgipfel Berlin 2018

Wir leben in einer konsumorientierten Welt, in der nicht nur viele Menschen ausgebeutet, sondern auch unser Planet selbst zerstört wird - eine Welt, in der die Menschlichkeit und die Vernunft der Wirtschaft untergeordnet werden. Doch das wahrhaft Ungerechte an all dem ist, dass die Menschen die dafür verantwortlich sind, ihren Kindern wahrscheinlich eine Welt hinterlassen werden, die ausgelaugt ist.

Aus dem Grund, dass wir – viele Jugendliche aus ganz Deutschland - daran etwas ändern wollen, versammelten wir uns zu einem „Mach Grün!“ Jugendgipfel in Berlin und lernten viel über Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Wir wollen an dem Umgang mit unserer Umwelt und ihren Ressourcen etwas verändern und zu diesem Zweck nachhaltiges Handeln unterstützen und verbreiten.

Die Reise insgesamt war sehr informativ und angenehm. Da wir uns für die Hinreise nicht allzu früh trafen, war die Zugfahrt sehr entspannt. Nach dem Beziehen der Zimmer in Berlin ging es auch schon los. Wir trafen uns, wie wir es die Tage über hinweg regelmäßig taten, in einem anliegenden großen Saal zum Plenum. Nachdem sich die Teamer vorgestellt hatten, konnten wir schon an ersten Workshops teilnehmen.

Jedes Mal  hatten wir die Möglichkeit, uns zwischen drei bis vier Workshops zu entscheiden. Diese drehten sich immer um das Thema Nachhaltigkeit und darum, wie wir unser Leben und unsere Welt gestalten können, um auf ein gutes Leben für alle hinzuwirken. Unsere Ergebnisse der Workshops konnten wir auf ein großes Plakat zeichnen. Für jeden Tag hatten wir unterschiedliche Farben. Das Endprodukt sollte darstellen, wie wir uns die Welt wünschen, und so entstand eine bunte, vielfältige Landschaft voller neuer Ideen und Vorstellungen von einem guten Leben. In unserer Unterkunft gab es täglich vegane und vegetarische Gerichte. Unsere Betreuer waren sehr engagiert und hilfsbereit, und boten uns an einem Tag einen Ausflug durch Berlin an.

Am letzten Tag durften wir mit der Umweltministerin Barbara Hendricks im Umweltministerium sprechen. Dort hatten wir die Möglichkeit, ihr unsere Landschaft, die über die Tage entstanden war, zu erläutern. Sie erzählte uns auch von ihren eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit und wie sie ihr eigenes Leben umweltbewusst gestaltet. Das Gespräch war sehr aufschlussreich (https://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/junge-ideen-fuer-klimaschutz-und-nachhaltigkeit/).

Wir haben sehr viel gelernt, z.B. dass wir schon durch kleine Änderungen in unserem  Alltag bewusster und nachhaltiger leben können. Außerdem ist uns noch einmal mehr bewusst geworden, wie viele Ungerechtigkeiten es auf doch der ganzen Welt gibt, die wir gemeinsam beseitigen können. Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen.

 

[Bericht: Annine & Tina]

Besuch des Junior Unternehmens La Lumière beim Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein

La Lumière zu Besuch beim Ministerpräsidenten

 

Am Mittwoch, den 07.03. besuchten vier Mitarbeiter unseres Junior Unternehmen La Lumière den Ministerpräsiden des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther. Empfangen wurden sie in der Staatskanzlei in Kiel. [zum Beitrag]

Keine Artikel in dieser Ansicht.