Das Unterrichtsfach Geographie am Coppernicus-Gymnasium

Die gegenwärtigen Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sowie die ökologischen, sozioökonomischen und politischen Veränderungen stellen Herausforderungen für die jungen Menschen dar.

 

Zu den grundlegenden politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen, die für die Entwicklung der Räume und ihre Beziehungen untereinander von herausragender Bedeutung sind und die jungen Menschen in hohem Maße in ihrer gegenwärtigen Lebens- und Arbeitssituation betreffen, gehören: die Vereinigung Deutschlands, die Schaffung des europäischen Binnenmarktes, die Öffnung der Länder Mittel- und Osteuropas, die Beschleunigung und Intensivierung der internationalen Arbeitsteilung, die Globalisierung und das zunehmende Gewicht von Umweltschutz, Ressourcen und Freiraumsicherung in der Gesellschaft.

 

Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind überwiegend sekundär über Medien erworben. Erdkunde als medienintensives Fach hat die spezifische Aufgabe, die jungen Menschen zu einem sachgerechten und kritischen Umgang mit Medien und modernen Informationstechnologien anzuleiten und zugleich in der Arbeit vor Ort Primärerfahrungen zu vermitteln. Exkursionen gehören daher zu den verpflichtenden Bestandteilen des Lehrplans.

 

Der Unterricht muss die Interessen der jungen Menschen wahrnehmen und aufgreifen. Themen mit sozialen Aspekten und Umweltthemen nehmen daher bei uns einen hohen Rang ein, wobei es wichtig ist, dass Fern- und Nahräume aufeinander bezogen werden. Persönliche Betroffenheit ist die Voraussetzung für ein mitverantwortliches Gestalten des eigenen Lebensraumes.

 

Eine wesentliche Intention des Erdkundeunterrichtes am Coppernicus-Gymnasium  ist es, Schülerinnen und Schülern durch grundlegende Einsichten in natürliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge sachkundig und kritikfähig zu machen, damit sie in der Lage sind, sich in der Welt zu orientieren, selbständige Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zu handeln und somit den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu begegnen.

 

Bild einer Uferböschung mit dahinterliegenden Bäumen

Stadtexkursion der E d

Die Förderung der räumlichen Orientierungskompetenz ist ein zentrales Anliegen geographischer Bildung und somit unabdingbar im Geographieunterricht. Auch der Geographie-Profilkurs  (Ed) durfte sich dessen vergewissern und dabei ein wenig Hamburger Stadtluft schnuppern. Im Rahmen einer Stadtexkursion durch Hamburg erfolgten die Untersuchung einzelner städtischer Teilräume sowie die Konfrontation mit der Hamburger Stadtgeschichte und dem momentanen Wandel der Stadt. Von der Hamburger City rund um den Rathausmarkt ging es über das Gängeviertel, die Sternschanze, Hamburg Altona zur HafenCity Hamburg als Endstation. Zahlreiche Beispiele vergegenwärtigten hierbei die historische und aktuelle Entwicklung der Hansestadt und ermöglichten den Schülern somit Einblick in derzeitige Probleme und Herausforderungen der Stadtentwicklung.

 

(Le)

 

 

Ein paar Impressionen folgen …

 

Gängeviertel Hamburg
Gängeviertel Hamburg
Gängeviertel Hamburg
Schanzenpark Hamburg
HafenCity Hamburg
HafenCity Hamburg