Physik am Coppernicus-Gymnasium

Junge Menschen wachsen heran in einer Welt, die nachhaltig durch die Naturwissenschaften und durch ihre technischen Anwendungen geprägt ist. Physikalische Erklärungen von natürlichen und technischen Zusammenhängen begegnen ihnen täglich, zum Beispiel bei Fragen von Bewegungsabläufen, Kraftwirkungen und Energieumwandlungen. Sie wissen, dass die Physik unsere Vorstellungen von der Welt stark beeinflusst hat und noch beeinflussen wird.

 

Im Unterricht der drei Naturwissenschaften lernen die Schülerinnen und Schüler des Coppernicus-Gymnasiums in der Sekundarstufe I, nach den Ursachen von Erscheinungen ihrer natürlichen und technischen Umwelt zu fragen, sie gezielt zu beobachten und nach Erklärungen der betrachteten Phänomene zu suchen. Insbesondere befähigt der Physikunterricht die Schülerinnen und Schüler, diese naturwissenschaftliche Arbeitsweise auf physikalische Phänomene anzuwenden und diese in einem gestuften Aufbau von Begriffen qualitativ und zunehmend auch quantitativ zu beschreiben. Die theoretischen Erklärungskonzepte der Physik machen manchen Schülerinnen und Schülern Schwierigkeiten, da deren konkrete Anwendung häufig mathematisches Verständnis und arithmetische und algebraische Kenntnisse verlangen.

Demgegenüber erleichtern die die Teilgebiete der Physik verbindenden Konzepte (z.B. Energiekonzept) ein grundlegendes Verständnis physikalischer Phänomene und fordern vernetztes Denken.

 

Beim Eintritt der Schülerinnen und Schüler in unsere gymnasiale Oberstufe ist mit unterschiedlichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu rechnen; auch das Interesse am Fach, das experimentelle Geschick und die Motivation, sich auf komplexe physikalische Themen einzulassen, sind unterschiedlich entwickelt.

 

Auf diese unterschiedlichen Lernbiografien nimmt der Physikunterricht der Oberstufe Rücksicht und integriert, ergänzt und vertieft die zuvor vermittelten Kompetenzen, Inhalte und Konzepte. Er intensiviert aber auch die quantitative Beschreibung physikalischer Phänomene, präzisiert und erweitert die erlernten Modellvorstellungen, führt in Bereiche der modernen Physik ein (z.B. in die quantenphysikalische Beschreibung des Mikrokosmos) und reflektiert kritisch die Tragweite der Wissenschaft.