BNE in Aktion: Lernen aus Tschernobyl für eine nachhaltige Zukunft
Die zwei Gruppen der Geo-Profile aus der Q1 trafen sich am Mittwoch zur Nachbesprechung des „Projekttags Nachhaltigkeit“ mit Herrn Kastranek von der Heinrich-Böll-Stiftung und Gilbert Sieckmann-Joucken (Die Grünen). Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit hatte sich vorab auf die beiden Projekte „E-Scooter Ladestation“ und „Kleiderflohmarkt/Fast Fashion“ geeinigt. Während der Projekttages im Herbst hatte die Lerngruppe gemeinsam nachhaltige Projektideen entwickelt, um unser Schulleben am Copp noch klimafreundlicher zu gestalten.
Gemeinsam mit zwei Projektgruppen des Profils wurden dahingehend weitere Maßnahmen und Schritte zur Umsetzung der Projekte besprochen und ein weiteres Planungstreffen vereinbart.
Vorangegangen war der Projektarbeit ein Vortrag eines Zeitzeugen der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl, Anatolij Gubarev. Er war als Angehöriger des ersten Charkower Feuerwehrbataillons 30 Tage lang in der Todeszone und hat rund um den Reaktor gearbeitet. Drei Jahre später bekam er Krebs und musste fünf Jahre lang um sein Leben kämpfen. Trotz der enormen gesundheitlichen Folgen erklärte er den Lerngruppen, dass er das Risiko nochmal auf sich nehmen würde, damit Jugendliche und Kinder in Zukunft eine lebenswerte Umwelt haben könnten. Daran anschließend hielt Jan-Michael Schürholz von der Bundesgesellschaft für Endlagerung einen Vortrag über die Prozesse der tiefengeologischen Endlagersuche für Atommüll. Schließlich fanden sich dann Schüler:innen-Gruppen zusammen, um gemeinsam an Nachhaltigskeits-Projekten zu arbeiten.
Vielen Dank an die beiden Schüler:innen-Gruppen sowie Herrn Sieckmann-Joucken (Abgeordneter des Kreistages Segeberg und Fraktionsvorsitzender Bündnis90/ Die Grünen) und Herrn Kastranek (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung) für die tolle Unterstützung, Beratung und Begleitung des Projekts!
Frank Galgenmüller


