Kompetenzzentrum Begabtenförderung

Das Coppernicus-Gymnasium wurde im Februar 2010 zusammen mit zehn anderen weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein ausgewählt sich zu einem Kompetenzzentrum in Fragen der Begabtenförderung zu qualifizieren. Während der Zertifizierungsphase hat die Projektgruppe, bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern, viele Ideen entwickelt, um die Begabtenförderung in den Schulalltag zu integrieren. Im Mai 2011 erhielt die Schule dafür das Zertifikat „Kompetenzzentrum Begabtenförderung“. Seitdem ist die Begabtenförderung zu einem festen Bestandteil des Schullebens geworden.

Im Zentrum der Arbeit steht die Umsetzung des „Drehtürmodells“ mit der Möglichkeit in der Lernwerkstatt eigene Fragestellungen und weiterführende Projekte zu bearbeiten. Die Lernwerkstatt ist ein besonderer Arbeitsraum in der Schule, welcher der Arbeit im Rahmen der Begabtenförderung vorbehalten ist. Die Themen der Projekte sind nicht zwingend an den Fachunterricht gebunden, oftmals bietet sich aber die Integration der entstandenen Lernprodukte in den Unterricht an z.B. durch eine Präsentation vor der Klasse.

Einen weiteren Schwerpunkt der Begabtenförderung stellt die Arbeit der Schülerpaten dar. Diese Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben sich zu Schülerpaten ausbilden lassen. Sie sind Ansprechpartner für andere Schülerinnen und Schüler und organisieren verschiedene Aktivitäten im Schuljahr wie z.B. Workshops, Gala-Abende, Ausflüge. Mittlerweile übernehmen die Schülerpaten die Aufgabe der Ausbildung von neuen Schülerpaten.

Zu dem Konzept der Begabtenförderung gehört zudem eine Beratung / Lerncoaching. Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, ebenso wie an Eltern. In Einzelgesprächen wird mit Hilfe der eigenen Ressourcen nach individuellen Lösungen zum Thema Lernen gesucht.

Im Frühjahr 2016 wurde das Coppernicus-Gymnasium für die nächsten fünf Jahre als Kompetenzzentrum rezertifiziert. Neue Ideen und Ansätze aufzunehmen und sie in den Schulalltag zu integrieren, bleibt auch weiterhin die Aufgabe des Kompetenzzentrums. In Sachen Forderung von Stärken bleibt es also auch zukünftig spannend am Copp.

Ansprechpartner

Dr. Franz Schorsch (Sc)

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Daniel Wilken (Wil)

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